Kippekausen, die offene Ganztagsgrundschule, stellt sich vor: Das sind „Wir“ „Unser“ Selbstverständnis So wird bei „uns“ am Morgen gelernt „Wir“ – auch nach der Schule - „Wir“ – das sind in diesem Schuljahr (2009-2010) 134 Schülerinnen und Schüler, sieben Lehrerinnen, die Schulleiterin, die Sekretärin, acht fest angestellte pädagogische MitarbeiterInnen im außerunterrichtlichen Angebot sowie Honorarkräfte, MitarbeiterInnen mit Einjahresverträgen, unser Hausmeister, unsere Köchinnen, unsere guten Sauberkeitsgeister ...
- Wir alle repräsentieren das Schulleben in Kippekausen, das geprägt ist von unseren schulischen Grundsätzen (Präambel unseres Schulprogramms):
- Wir, die Lehrerinnen der Gemeinschaftsgrundschule Kippekausen, wollen im Sinne der Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler in Akzeptanz ihrer Individualität und Würde und unter Berücksichtigung ihrer Neigungen und Begabungen fördern und fordern sowie ihnen Wege und Möglichkeiten zu ihrer persönlichen Entwicklung aufzeigen und ermöglichen.
- Alle, die in unserer Schule pädagogisch arbeiten, beteiligen sich an der Planungs- und Entwicklungsarbeit.
- Als Team wollen wir offen, tolerant und rücksichtsvoll miteinander umgehen.
- Lehrerinnen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Schülerinnen und Schüler sehen die Schule als die ihre an.
- Jede und jeder von ihnen bekommt wann immer erforderlich Unterstützung und Hilfe.
- Gestartet wird bei uns jahrgangsübergreifend. Das bedeutet, dass Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet werden.
Warum haben wir uns für dieses Unterrichtsmodell entschieden? Unsere Antwort: Wenn wir den unterschiedlichen Voraussetzungen, Entwicklungsständen, Kompetenzen der uns anvertrauten Kinder gerecht werden wollen, müssen wir akzeptieren, dass nicht alle Kinder zu dem selben Zeitpunkt gleich weit sind und unseren Unterricht dementsprechend gestalten. Das bedeutet Differenzierung und unterschiedliche Lernangebote. In einer Klasse, in der Kann-Kinder, schulpflichtige Kinder, besonders begabte Kinder und Kinder mit Startschwierigkeiten gemeinsam unterrichtet werden müssen, bietet das jahrgangsübergreifende Modell vielfältige Möglichkeiten zur Differenzierung. Angebote unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades (z.B. ErstklässlerInnen, die Aufgaben der ZweitklässlerInnen lösen, ZweitklässlerInnen, die mit Hilfe des Lernstoffes der ersten Klasse Lücken schließen können) bieten die Möglichkeit für ein individuelles, den Fähigkeiten des einzelnen Kindes angemessenes Lerntempo und fördern die soziale Kompetenz (gegenseitiges Helfen, Ältere helfen Jüngeren). In der dritten und vierten Klasse werden die Kinder jahrgangskonform unterrichtet. Neben den zu erlangenden Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen liegt ein besonderer Akzent unserer pädagogischen Arbeit auf der Förderung der Lernbereitschaft und der Sozialkompetenz. Ebenso wie die Unterrichtsfächer werden Arbeits- und Sozialverhalten in den Zeugnissen kommentiert und zensiert. - Nach dem morgendlichen Unterricht können Kinder, deren Eltern einen entsprechenden Vertrag unterschrieben haben, an den vielfältigen außer-unterrichtlichen Angeboten teilnehmen. Träger dieses Angebotes ist der Förderkreis der evangelischen Kindertagessstätte Arche Noah, mit dem die Schule ebenso wie mit der Stadt Bergisch Gladbach einen Kooperationsvertrag geschlossen hat. Täglich wird ein frisch zubereitetes gesundes Mittagessen, bei dem Gemüse und Obst eine wichtige Rolle spielen, angeboten. Auch die Hausaufgabenbetreuung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzept. Im Übrigen können sich die Kinder nach einer Schnupperphase für Angebote der pädagogischen MitarbeiterInnen, der Lehrerinnen und/oder für sportliche Angebote entscheiden. Daneben bleibt auch noch Zeit für Freispiel und Entspannung.
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